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"Interkulturelle Öffnung" in Behörden

Menschen mit Migrationsgeschichte erleben noch immer hohe Zugangshürden und Diskriminierung am Arbeitsmarkt. Das trifft auch auf den öffentlichen Dienst zu. Um ausgrenzenden Strukturen entgegenzuwirken, ist in den letzten Jahren die Strategie der "interkulturellen Öffnung" populär geworden. Dabei geht es einerseits darum, das Angebot von Behörden an eine kulturell vielfältige Gesellschaft anzupassen. Anderseits sollen in Belegschaften mehr Menschen aus Einwandererfamilien vertreten sein.

Was ist "interkulturelle Öffnung"?

Wenn Behörden sich bemühen, mehr Menschen mit "Migrationshintergrund" einzustellen, wird das häufig unter dem Stichwort "interkulturelle Öffnung" zusammengefasst. Dieser Begriff wird jedoch von Expert*innen kritisiert: Er unterstelle, dass Menschen aus Einwandererfamilien kulturell "anders" sind und sich daher schwerer in den Arbeitsmarkt integrieren lassen.

Viele Fachleute sprechen daher lieber von "Diversity Management" und Vielfalt. Ziel von "Diversity Management" in Unternehmen, Organisationen oder Verwaltungen ist es, Vielfalt in der Belegschaft zu fördern. Arbeitgeber*innen versuchen, ein diskriminierungsfreies Umfeld für Mitarbeitende zu schaffen und neue Kolleg*innen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Talenten zu gewinnen. Wirtschaftlichkeit und Positionierung am Markt stehen bei „Diversity Management“ stärker im Vordergrund als bei „interkultureller Öffnung“.

Die Diversity-Dimensionen umfassen neben ethnischer und nationaler Herkunft auch Alter, körperliche und psychische Befähigung, Geschlecht, sexuelle Orientierung sowie Religion oder Weltanschauung.

Wie viele Mitarbeiter in Bundesbehörden haben Migrationshintergrund?

Menschen aus Einwandererfamilien sind in der Bundesverwaltung unterrepräsentiert. Das zeigt eine Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) von 2019. Das BIB hat Beschäftigte von 55 Behörden der Bundesverwaltung befragt, darunter Ministerien, die Bundespolizei und Bundesgerichte. Aus der Studie geht hervor:

  • In den befragten Behörden hatten 12 Prozent der Beschäftigten einen Migrationshintergrund. Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung waren es 26 Prozent. Menschen aus Einwandererfamilien sind damit in der Bundesverwaltung unterrepräsentiert.
  • Besonders unterrepräsentiert sind Migrant*innen, die selbst zugewandert sind: Ein Drittel der Beschäftigten mit Migrationshintergrund in Behörden ist selbst zugewandert (rund 36 Prozent). Unter allen Erwerbspersonen mit Migrationshintergrund sind es 76 Prozent. QuellenBIB (2020): "Kulturelle Diversität und Chancengleichheit  in der Bundesverwaltung", Seite 21f.; Destatis (2020): Mikrozensus 2019. Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Seite 400.

Die Befragung zeigt, dass Beschäftigte mit Migrationshintergrund unter schlechteren Bedingungen arbeiten als ihre Kolleg*innen ohne Einwanderungsgeschichte:

  • Sie hatten deutlich öfter befristete Verträge und sind häufig überqualifiziert: Knapp 20 Prozent der Beschäftigten mit Migrationshintergrund waren in unsicheren, befristeten Arbeitsverhältnissen angestellt. 18 Prozent übten eine Arbeit aus, für die sie gemäß ihrer Bildungsabschlüsse überqualifiziert waren.   
  • Sie werden seltener verbeamtet und gelangen seltener in Führungspositionen. In beiden Bereichen stellen sie zehn Prozent der Beschäftigten.
  • Sie sind häufiger im einfachen Dienst tätig. Dort machen sie knapp 18 Prozent des Personals aus.
  • Sie erleben etwas häufiger Diskriminierung als ihre Kolleg*innen ohne Migrationshintergrund (35 im Vergleich zu 33 Prozent). Deutlich häufiger als Beschäftigte ohne Migrationshintergrund nannten sie die ethnische Herkunft als Grund der Diskriminierung (4,3 im Vergleich zu 0,1 Prozent). Beide Gruppen, mit und ohne Einwanderungsgeschichte, nannten ein fehlendes Netzwerk als häufigsten Grund dafür, warum sie bei Bewerbungen oder Beförderungen benachteiligt würden.
  • Trotz dieser Chancenungleichheit zeigen Beschäftigte mit sogenanntem Migrationshintergrund eine höhere Arbeitszufriedenheit und Verbundenheit mit der Behörde. Das berufliche Wohlbefinden aller Mitarbeitenden erhöht sich, wenn Maßnahmen zur Erhöhung der Vielfalt getroffen werden (Diversitätsklimaindex).QuelleBIB (2020): "Kulturelle Diversität und Chancengleichheit in der Bundesverwaltung", Seite 25-29, 32 und 42

Wie viele Mitarbeiter in Behörden der Bundesländer haben einen Migrationshintergrund?

Beschäftigte aus Einwandererfamilien sind im öffentlichen Dienst unterrepräsentiert. Das geht aus dem Integrationsmonitoring der Bundesländer 2017 hervor:

  • Im Bundesgebiet hatten nur 10,7 Prozent aller Erwerbstätigen im öffentlichen DienstDie Daten beziehen sich auf alle Arbeitnehmer*innen im öffentlichen Dienst (Bundes- und Landesbehörden), die im jeweiligen Bundesland leben. einen "Migrationshintergrund". Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung lag der Anteil von Menschen aus Einwandererfamilien 2017 bei rund 22,5 Prozent.
  • Frauen mit Migrationshintergrund waren 2017 häufiger im öffentlichen Dienst vertreten als Männer: So hatten 11,3 Prozent der weiblichen Erwerbstätigen im öffentlichen Dienst einen Migrationshintergrund. Unter den männlichen Beschäftigten kamen 9,9 Prozent aus Einwandererfamilien.
  • Baden-Württemberg hatte mit über 15 Prozent den höchsten Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst. Der Anteil von Menschen aus Einwandererfamilien in der dortigen Bevölkerung betrug rund 29,1 Prozent.QuelleIntMK (2017): Integrationsmonitoring der Länder 2015-2017, S. 16, S. 112f.

Wenn man nur auf die Führungsebene der Verwaltung schaut, gibt es dort noch weniger Menschen mit Migrationshintergrund. Laut einer Untersuchung des DeZIM-Instituts von 2019 hatten dort nur 4,6 Prozent einen Migrationshintergrund. Untersucht wurden die Führungskräfte561 Personen in den Positionen: Staatssekretär*innen, Präsident*in/Vorsitz, Abteilungsleiter*innen, Generaldirektor*innen europäischer Behörden, Regierungspräsident*innen/Landesdirektor*innen in "der Ministerialverwaltung (Bundes- und Landesebene), Bundesbehörden, europäische und regionale öffentliche Verwaltung".QuelleDeutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) (2020): Teilhabe ohne Teilnahme? Wie Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund in der bundesdeutschen Elite vertreten sind, DeZIM Research Notes 4|20, Link zum pdf, Seite 13; Methodische Erklärungen finden sich auf Seite 24

Wie viele Polizistinnen und Polizisten haben einen Migrationshintergrund?

Wie viele Polizist*innen insgesamt einen Migrationshintergrund haben, ist nicht bekannt. Die Bundespolizei erhebt auf freiwilliger Basis Daten zum Migrationshintergrund ihrer Mitarbeiter*innen. Zum 1. Januar 2022 haben 3,4 Prozent aller Bundespolizist*innen einen Migrationshintergrund. Ihr Anteil hat sich seit 2009 verdreifacht. Unter den Neueinstellungen 2021 sind etwas mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte (4,8 Prozent). Da der Migrationshintergrund auf freiwilliger Basis erhoben wird, geht das Innenministerium davon aus, dass der tatsächliche Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund höher ist.QuelleRecherche des MEDIENDIENSTES (2022): "Polizist*innen mit Migrationshintergrund", S. 3

SiebenBaden-Württemberg, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt von 16 Bundesländern erheben Daten zum Migrationshintergrund von Bewerber*innen oder neu Eingestellten bei der Landespolizei. Der Anteil der neu eingestellten Polizisten mit Migrationshintergrund liegt in den meisten Bundesländern – Ausnahmen sind Berlin und Sachsen-Anhalt – deutlich unter dem Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in der Landesbevölkerung. Zum Beispiel ist in Nordrhein-Westfalen der Anteil von Menschen aus Einwandererfamilien in der Bevölkerung mehr als doppelt so hoch (rund 32 Prozent) wie bei neu eingestellten Polizist*innen (etwa 15 Prozent).QuelleRecherche des MEDIENDIENSTES (2022): "Polizist*innen mit Migrationshintergrund", S. 9

Die vollständige Recherche finden Sie hier. 

Die Recherche des MEDIENDIENSTES zeigt: In vielen Landespolizeien ist der Anteil von Bewerber*innen und neu Eingestellten mit Migrationshintergrund in den vergangenen Jahren gestiegen. Am vielfältigsten ist die Berliner Polizei, wo zuletzt 37 Prozent Personen mit Migrationshintergrund eingestellt wurden. Berlin ist das Bundesland mit dem höchsten Anteil von neu Eingestellten mit Einwanderungsgeschichte bei der Polizei (37 Prozent).QuelleRecherche des MEDIENDIENSTES (2022): "Polizist*innen mit Migrationshintergrund", S. 5

Zu den Daten: Die Zahlen basieren auf freiwilligen Angaben. Nur die Bundespolizei und die Landespolizei Niedersachsen befragt alle Mitarbeiter*innen, viele andere Landespolizeien die neu Eingestellten und Bewerber*innen. Die Daten haben deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Daten über den Migrationshintergrund der Mitarbeiter*innen des Bundeskriminalamts und der Bundes- und Landesverfassungsschutzämtern liegen nicht vor.

Die Mehrheit der Bundesländer und die Bundespolizei sprechen in ihrer Werbung gezielt Menschen mit Migrationshintergrund an. Die meisten dieser Werbemaßnahmen gibt es in Berlin, wie etwa Informationsveranstaltungen bei Migrant*innen-Organisationen.QuelleRecherche des MEDIENDIENSTES (2022): "Polizist*innen mit Migrationshintergrund", S. 4ff

Wie viele Mitarbeitende beim Verfassungsschutz haben einen Migrationshintergrund?

Über Mitarbeiter mit "Migrationshintergrund" beim Verfassungsschutz liegen kaum Daten vor, wie eine Recherche des MEDIENDIENSTES zeigt. Das gilt für das Bundesamt für Verfassungsschutz und zwölf Landesämter. Ausnahmen bilden hier nur:

  • Hamburg: Zehn Mitarbeiter hatten 2016 einen Migrationshintergrund, das sind 6,6 Prozent der Belegschaft. Der Anteil hat sich seit 2014 mehr als verdoppelt – damals waren es 2,7 Prozent.
  • Niedersachsen: 4,4 Prozent der Mitarbeiter stammen aus Einwandererfamilien. Zum Vergleich: 2014 waren es 4,1 Prozent.
  • Bremen: Hier wurden zwischen 2008 und 2014 sechs neue Mitarbeiter eingestellt, davon haben zwei einen Migrationshintergrund.
  • Hessen: Das dortige Landesamt gab 2014 an, dass 5,2 Prozent der Belegschaft einen Migrationshintergrund haben.QuelleRecherche des MEDIENDIENSTES (2017): "Wie entwickelt sich die Vielfalt bei der Polizei?", S. 14f. und Recherche des MEDIENDIENSTES (2014): "Anteil der Beamten in Polizei und Verfassungsschutz", S. 3

Besondere Werbemaßnahmen, um mehr Mitarbeiter mit Migrationshintergrund für den Verfassungsschutz zu gewinnen, finden weder beim Bundesamt noch in den 16 Landesbehörden statt. Die Landesämter in Berlin, Hamburg und Niedersachsen weisen in Stellenausschreibungen darauf hin, dass Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund "ausdrücklich erwünscht" sind. Der Verfassungsschutz in Sachsen gibt an, in Einzelfällen besondere Sprachkenntnisse in die Stellenausschreibungen aufzunehmen und damit um Muttersprachler zu werben.QuelleRecherche des MEDIENDIENSTES (2017): "Wie entwickelt sich die Vielfalt bei der Polizei?", S. 14f.

Wie viele Gewerkschaftsmitglieder haben einen Migrationshintergrund?

Als erste Gewerkschaft in Deutschland hat die IG Metall eine Studie zur Frage durchführen lassen, wie viele ihrer Mitglieder einen "Migrationshintergrund" haben. Aus der Untersuchung des "Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung" (BIM) geht hervor:

  • Mit schätzungsweise 21,7 Prozent liegt der Anteil der Mitglieder mit Migrationshintergrund ziemlich nah am Bevölkerungsdurchschnitt. Damit sei die IG Metall die erste Groß-Organisation in Deutschland, die sich hinsichtlich des Migrationshintergrundes als "Spiegel der Gesellschaft" bezeichnen kann.
  • Ein noch höherer Anteil zeigt sich bei IG Metall-Mitgliedern, die eine Funktion im Betrieb oder in der Gewerkschaft ausüben: Ein Drittel von ihnen hat einen Migrationshintergrund.
  • Einzig unter Betriebsratsvorsitzenden sind Personen mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert.QuelleBIM (2017): "Projektbericht Mitglieder mit Migrationshintergrund in der IG Metall", S. 24f.

Weitere Ergebnisse:

    • Das am häufigsten vertretene Herkunftsland unter allen Mitgliedern mit Migrationshintergrund ist mit 17,2 Prozent die Türkei, gefolgt von Polen, Italien, Kasachstan, Russland, Rumänien, Griechenland, Frankreich, Tschechien, Österreich und Slowenien.
    • Im Schnitt sind Mitglieder mit Migrationshintergrund jünger als die ohne – 47,5 Jahre im Vergleich zu 52,5 Jahren.
    • In der Geschlechterstruktur unterscheiden sie sich kaum: 81,7 Prozent aller Mitglieder sind männlich. In der Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund sind es 83,3 Prozent.QuelleBIM (2017): "Projektbericht Mitglieder mit Migrationshintergrund in der IG Metall", S.11f.

    Laut Studie haben sich Gewerkschaften schon früh dafür eingesetzt, Migranten in ihre Struktur zu integrieren. Bereits 1961 richtete die IG Metall das Referat "Ausländische Arbeitnehmer" ein und erkannte ausländische Arbeitnehmer 1983 als "eigenständige Personengruppe" an. Damit habe sie ihnen besondere Mitbestimmung bei Beschlüssen des Gewerkschaftstages ermöglicht.

    Als ein weiterer Grund gilt das 1972 eingeführte Betriebsverfassungsgesetz, erklärt Serhat Karakayali, Mitautor der Studie, in einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST. Das Gesetz regle, dass auch Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit bei Betriebsratswahlen wählen und gewählt werden können. Da Gewerkschaftsmitglieder oft auch in Betriebsräten aktiv seien, liege die Vermutung nahe, dass das Betriebsverfassungsgesetz dazu geführt hat, dass sich Gewerkschaftsmitglieder mit Migrationshintergrund stärker engagieren.

    Vielfalt in Kulturbetrieben

    Im Kulturbereichdazu zählten die Forscher*innen "Leitende Redaktion von Kulturprogramm/Feuilleton, Vorsitz des Vorstandes/Aufsichtsrates, Programmleiter*innen, Geschäftsführer*innen, Direktor*innen, Intendant*innen" haben vergleichsweise viele Führungskräfte einen Migrationshintergrund (19,6 Prozent).  Zum Vergleich: Im Schnitt haben nur etwa 9 Prozent der Führungskräfte in Deutschland einen "Migrationshintergrund"Wer die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt oder mindestens einen Elternteil hat, bei dem das der Fall ist, hat einen "Migrationshintergrund". Quelle: Statistisches Bundesamt (2020): Mikrozensus. Das zeigt eine Untersuchung des DeZIM-Instituts von 3.000 Führungspositionen im Jahr 2019. Im Kulturbereich waren es mehr als zum Beispiel in der Politik (7,7 Prozent) oder in Medien (16,4 Prozent).QuelleDeutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) (2020): Teilhabe ohne Teilnahme? Wie Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund in der bundesdeutschen Elite vertreten sind, DeZIM Research Notes 4|20, Link zum pdf, Seite 10

    Vielfalt nicht in allen Kulturbereichen gleich hoch

    Für Berlin gibt es eine Studie aus dem Jahr 2016 von den Initiativen "Citizens For Europe" und "Deutsch Plus" ("Interkulturelle Öffnung in Führungspositionen an Berliner Bühnen"). Das Ergebnis: 21 Prozent der Führungskräfte hatten einen Migrationshintergrund, davon waren 7 Prozent People of Color. In der Berliner Bevölkerung lag der Anteil bei 26 Prozent.QuelleStudie "Vielfalt entscheidet" der Initiativen "Citizens For Europe" und "Deutsch Plus"

    Der Anteil schwankte jedoch stark: Während einige wenige Kulturbetriebe überdurchschnittlich viele Führungskräfte mit Migrationshintergrund beschäftigten, haben der Studie zufolge ein Großteil der Kulturinstitutionen eine "homogene, Weiße Spitze". Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten häufig in Intendanz oder der Regie – sehr selten hingegen in Technik, Presse oder Verwaltung. Für die Studie wurden 756 Führungspositionen an 57 Berliner Bühnen von Theater-, Opern-, Kabarett- und Balletthäusern untersucht.QuelleStudie "Vielfalt entscheidet" der Initiativen "Citizens For Europe" und "Deutsch Plus"

    Diversität in Redaktionen und Rundfunkräten

    In Redaktionen in Deutschland sind Menschen mit MigrationshintergrundWer die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt oder mindestens einen Elternteil hat, bei dem das der Fall ist, hat einen "Migrationshintergrund". Quelle: Statistisches Bundesamt (2021): Mikrozensus; siehe zum Hintergrund: '"Migrationshintergrund", einfach erklärt' (2021), MEDIENDIENST INTEGRATION deutlich unterrepräsentiert. Es gibt aber nur wenige aktuelle Erhebungen zum Thema.

    Gerade einmal sechs Prozent der Chefredakteur*innen haben eine Einwanderungsgeschichte – und die kommen alle aus Nachbarstaaten Deutschlands oder der EU. Das zeigt eine Befragung von Chefredakteur*innen der 126 reichweitenstärksten deutschen Medien aus dem Jahr 2020.QuelleNeue Deutsche Medienmacher (2020): "Viel Wille, kein Weg: Diversity im deutschen Journalismus", S. 3ff

    Ältere Erhebungen zum Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in Redaktionen zeigen:

    • Nicht mehr als vier bis fünf Prozent der Journalist*innen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund – davon geht eine nicht-repräsentative Studie von 2016 aus.QuellePöttker, Horst; Kiesewetter, Christina; Lofink, Juliana (Hrsg.): Migranten als Journalisten? Eine Studie zu Berufsperspektiven in der Einwanderungsgesellschaft, Wiesbaden 2016, S. 15
    • Einer repräsentativen Studie aus dem Jahr 2009 zufolge hatte nur ein Prozent der Journalist*innen deutscher Tageszeitungen einen Migrationshintergrund.QuelleGeißler, Rainer; Enders, Kristina; Reuter, Verena: Wenig ethnische Diversität in deutschen Zeitungsredaktionen, in: Reiner Geißler, Horst Pöttker (Hrsg.), Massenmedien und die Integration ethnischer Minderheiten in Deutschland, Bielefeld 2009, S.91f
    • Eine Umfrage 2007/2008 ergab, dass der Anteil ausländischer Staatsbürger*innen in deutschen Medien deutlich unter fünf Prozent liegt.QuelleOulios, Miltiadis (2010): Mit Einwanderungsgeschichte in deutschen Massenmedien - unterrepräsentiert oder auf dem Vormarsch?, in: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.): Zur Rolle der Medien in der Einwanderungsgesellschaft. Gesprächskreis Migration und Integration, Bonn: Bonner Universitäts-Buchdruckerei, S. 24 f

    Es gibt verschiedene Gründe für die mangelnde Diversität: In den Redaktionen fehlen oft konkrete Maßnahmen, um mehr Vielfalt durchzusetzen. Zudem stehen Journalist*innen mit Migrationsgeschichte vor vielen Hürden, sagen Fachleute. Oftmals müssten sie sich im Job noch mehr beweisen als Kolleg*innen ohne Einwanderungsgeschichte.QuelleNeue Deutsche Medienmacher (2020): "Viel Wille, kein Weg: Diversity im deutschen Journalismus", S. 4

    Diversität in Rundfunkräten

    Die Neuen Deutschen Medienmacher*innen untersuchten, inwieweit die bundesweit 12 Rundfunkräte der öffentlich-rechtlichen Sender die Diversität der Bevölkerung abbilden. Rundfunkräte sollen unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen und Meinungen repräsentieren und überwachen, ob die Öffentlich-Rechtlichen ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen. Die Studie belegt: Eingewanderte und ihre Nachkommen, Black and People of Colour (BPoC) und staatlich anerkannte Minderheiten sind deutlich unterrepräsentiert - zusammen haben sie jeweils nur 13 der 542 Plätze. Sinti*zze und Rom*nja sind lediglich im SWR-Rundfunkrat mit einem Mitglied vertreten.QuelleNeue Deutsche Medienmacher*innen (2022)"Welche Gesellschaft soll das abbilden?", S. 40-44.

     

    Wie viele Führungskräfte haben einen Migrationshintergrund?

    2019 hatten etwa 9 Prozent der Führungskräfte in Deutschland einen "Migrationshintergrund"Wer die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt oder mindestens einen Elternteil hat, bei dem das der Fall ist, hat einen "Migrationshintergrund". Quelle: Statistisches Bundesamt (2020): Mikrozensus. Das zeigt eine Untersuchung des DeZIM-Instituts von 3.000 Führungspositionen. Zum Vergleich: In der Bevölkerung lag der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund bei 26 Prozent. Es gibt große Unterschiede je nach Bereich. Vergleichsweise häufig hatten Führungskräfte einen Migrationshintergrund in:

    • Religionsgemeinschaften (25,9 Prozent),
    • Kultureinrichtungen (19,6 Prozent) und
    • Medien (16,4 Prozent).

    Weniger vertreten waren sie in:

    • der Politik (7,7 Prozent),
    • Behörden (4,6 Prozent) oder
    • der Leitung von Polizei und Verfassungsschutz (0 Prozent).QuelleDeutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) (2020): Teilhabe ohne Teilnahme? Wie Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund in der bundesdeutschen Elite vertreten sind, DeZIM Research Notes 4|20, Link zum pdf, Seite 11; Methodische Erklärungen finden sich auf Seite 24

    In der Wirtschaft ist der Anteil von Führungskräften mit Migrationshintergrund höher als etwa in Politik oder Verwaltung. Die Forscher*innen erklären das damit, dass Unternehmen und Konzerne ihr Spitzenpersonal aus einem internationalen Pool an Bewerber*innen auswählen.QuelleDeutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) (2020): Teilhabe ohne Teilnahme? Wie Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund in der bundesdeutschen Elite vertreten sind, DeZIM Research Notes 4|20, Link zum pdf, Seite 10

    DAX-Vorstände

    Die Führungspositionen der größten Unternehmen in Deutschland sind sehr international besetzt: Im Jahr 2021 stieg der Anteil von DAX-Vorständen mit ausländischer Staatsbürgerschaft auf mehr als 37 Prozent, so hoch wie noch nie seit Beginn der Zählung. In zahlreichen Unternehmen machen sie rund die Hälfte der Vorstandsmitglieder aus. Viele dieser Unternehmen arbeiten international und haben Geschäftszweige im Ausland, die von internationalen Führungskräften geleitet werden.QuelleSimon, Kucher & Parners Unternehmensberatung (2021): DAX nach Erweiterung mit Rekordhoch bei Ausländer- und Frauenanteil auf Vorstandsebene, Link)

    Wie viele Abgeordnete haben einen Migrationshintergrund?

    Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil (rund 27,2 Prozent) sind Menschen mit sogenanntem MigrationshintergrundWer die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt oder mindestens einen Elternteil hat, bei dem das der Fall ist, hat einen "Migrationshintergrund". Quelle: Statistisches Bundesamt (2022): Mikrozensus sowohl im Bundestag als auch in den Landes- und Kommunalparlamenten deutlich unterrepräsentiert. Das belegen die wenigen vorliegenden Untersuchungen.QuelleStatistisches Bundesamt: Pressemitteilung vom 1. Oktober 2021

    BUNDESTAG:

    Recherchen des MEDIENDIENSTES aus dem Jahr 2021 zeigen: Im Bundestag sitzen mindestens 83 Parlamentarier*innen mit Migrationshintergrund. Im Verhältnis zu allen 735 Abgeordneten stammen somit 11,3 Prozent aus Einwandererfamilien.

    Der Blick in die einzelnen Fraktionen zeigt:

    • Die Linke hat mit 28,2 Prozent den höchsten Anteil an Abgeordneten mit Migrationshintergrund
    • in der SPD sind es 17 Prozent
    • bei den Grünen haben 14,4 Prozent der Parlamentarier*innen einen Migrationshintergrund
    • der Anteil der Abgeordneten mit Migrationshintergrund in der AfD liegt bei 7,2 Prozent
    • bei der FDP sind es 5,4 Prozent
    • mit 4,1 Prozent in der CDU/CSU-Fraktion sind hier anteilig die wenigsten Menschen mit Migrationshintergrund vertreten.


    LANDTAGE:

    Auch in den Landesparlamenten sind Abgeordnete mit Migrationshintergrund deutlich unterrepräsentiert. Aktuelle Zahlen hat der MEDIENDIENST zu drei Landtagswahlen recherchiert:

    In Nordrhein-Westfalen haben 17 der 195 Abgeordneten einen sogenannten MigrationshintergrundWer die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt oder mindestens einen Elternteil hat, bei dem das der Fall ist, hat einen "Migrationshintergrund". Quelle: Statistisches Bundesamt (2022): Mikrozensus. Das sind 8,7 Prozent der Abgeordneten. Zum Vergleich: Im gesamten Bundesland haben 31,7 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund.QuelleStatistisches Bundesamt (2022): Ergebnisse des Mikrozensus 2021 (Erstergebnisse), S. 5, 43; Mediendienst Integration (2022): Migration und Integration in Nordrhein-Westfalen
    >>> zur Recherche

    In Baden-Württemberg haben 15 der 154 Abgeordneten einen sogenannten Migrationshintergrund, das sind 9,7 Prozent. Zum Vergleich: Im gesamten Bundesland haben 33,8 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund.
    >>> zur Recherche

    In Rheinland-Pfalz haben nur 2 der 101 Abgeordneten einen sogenannten Migrationshintergrund. Das sind rund 2 Prozent der Abgeordneten. Zum Vergleich: Im gesamten Bundesland haben 26,7 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund.
    >>> zur Recherche

    Vergleichende Zahlen zu allen Bundesländern gibt es im Integrationsmonitoring der Länder von 2015. In den folgenden Monitorings wurde die Zahl nicht mehr erhoben. Dem Monitoring von 2015 zufolge stellten Politikerinnen und Politiker mit Migrationshintergrund 2015 durchschnittlich nur 4,5 Prozent der Landtags-Abgeordneten. Allerdings hat ihr Anteil insgesamt zugenommen: 2005 lag er noch bei 1,4 Prozent.QuelleInnenministerkonferenz (2019): "Integrationsmonitoring der Länder", S. 114f.

    KOMMUNALE PARLAMENTE:

    Zum Anteil der Mandatsträger mit Migrationsbezügen in den Kommunen gibt es keine aktuellen Erhebungen. Zuletzt hat das eine Studie des Max-Planck-Instituts untersucht. Sie wurde zwischen 2006 und 2011 in den damals 77 deutschen Großstädten durchgeführt. Demnach hatten 4 Prozent der Stadtratsmitglieder einen Migrationshintergrund.QuelleMax-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften (2011): "Vielfalt sucht Rat", S. 23

    Besonders unterrepräsentiert sind Frauen mit Migrationshintergrund: Sie stellten ein Prozent der Ratsmitglieder in den Kommunen, laut einer Studie von 2013. Den Forschenden zufolge sei das ein "Demokratiedefizit".QuelleFernuniversität Hagen, Institut für Politikwissenschaft (2013): Repräsentation von MigrantInnen in bundesdeutschen Parlamenten, Seite 41

    Wie viele Bürgermeister haben einen Migrationshintergrund?

    Nur vier von 337 Oberbürgermeister*innenDer Begriff «Oberbürgermeister*in» wird in Deutschland nicht einheitlich benutzt. Die meisten größeren und kreisfreien Städte nennen ihre Stadtoberhäupter so. Zu diesen 332 Städten wurden noch 5 Städte hinzugenommen, die eigene Bezeichnungen verwenden (Berlin, Hamburg, Bremen, Lübeck, Wismar).  in Deutschland haben einen Migrationshintergrund – das entspricht 1,2 Prozent. Das zeigt eine RechercheFür die Recherche hat der MEDIENDIENST bei den Landesverbänden der Parteien angefragt und eine Liste der 337 OBs in Deutschland verwendet. Hinweise auf einen Migrationshintergrund wurden mit Biografien auf Websites, Interview-Aussagen, Medienberichten oder Anfragen bei den Büros der Oberbürgermeister*innen abgeglichen. Die Liste der Oberbürgermeister mit Migrationshintergrund erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. des MEDIENDIENSTES vom März 2022.  Zum Vergleich: In der Bevölkerung haben rund 27 Prozent der Menschen einen MigrationshintergrundWer die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt oder mindestens einen Elternteil hat, bei dem das der Fall ist, hat einen "Migrationshintergrund". Quelle: Statistisches Bundesamt (2022): Mikrozensus.QuelleAnfragen des MEDIENDIENST INTEGRATION bei den Landesverbänden der Parteien mit amtierenden OBs (in Flächenstaaten) sowie eigene Recherche bei den Pressestellen der OBs. Recherche anhand der "Liste der deutschen Oberbürgermeister" (Wikipedia, Stand März 2022). Außerdem Rubrik "Bevölkerung" zum Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund

    Die komplette Recherche finden Sie hier.

    Hannover, Görlitz, Rostock und Landshut sind derzeit die einzigen Städte, die einen Oberbürgermeister mit Migrationshintergrund haben. Einer von ihnen hat ausschließlich die dänische Staatsbürgerschaft, nämlich der Rostocker Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos), der seit 2019 im Amt ist. Es gibt keine Frauen mit Migrationshintergrund in diesem Amt.Quelle Recherche des Mediendienst Integration bei den Pressestellen der OBs anhand der "Liste der deutschen Oberbürgermeister" (Wikipedia, Stand März 2022).

    2020 hatte der MEDIENDIENST erstmals erhoben, wie viele Oberbürgermeister*innen mit Migrationshintergrund es in Deutschland gibt. Damals regierten bundesweit sechs Oberbürgermeister mit Einwanderungsgeschichte.QuelleRecherche des Mediendienst Integration 2020

    Zur Rubrik "Vielfalt in Medien und beim Film"

    News Zum Thema: 'Interkult. Öffnung'

    Hamburg  Zehn Jahre Staatsvertrag mit muslimischen Verbänden

    Als Hamburg 2012 einen Staatsvertrag mit muslimischen Verbänden abschloss, war das Bundesland Vorreiter. Aus Sicht von Expert*innen war das ein wichtiger Schritt zu einer rechtlichen Integration des Islam in Deutschland.

    Vielfalt  Mehr Polizist*innen mit Migrationshintergrund

    Eine MEDIENDIENST-Recherche zeigt: Mehr und mehr Menschen mit Migrationshintergrund gehen zur Polizei. Aber nur wenige arbeiten in Führungspositionen.

    Rassismus in der Bundesliga?  Keine Schwarzen Torhüter

    Der Kniefall der deutschen Nationalelf bei der EM wurde viel beachtet als Zeichen gegen Rassismus. Eine neue Studie legt nahe, dass es rassistische Zuschreibungen im Profi-Fußball gibt. Tiefergehende Untersuchungen fehlen aber noch. Ein FAQ zu den wichtigsten Ergebnissen.

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