Hochschulen

Wo liegen Probleme für geflüchtete Studierende?

Prof. Dr. Julia von Blumenthal

Bis zum Jahr 2020 könnten sich bis zu 40.000 Geflüchtete an deutschen Hochschulen einschreiben, schätzt der Stifterverband. Was müssen Hochschulen und Politik tun, um Hürden für Studierende mit Fluchterfahrung abzubauen? Die Politikwissenschaftlerin Julia von Blumenthal schreibt in einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST: Kompetenzen, die im Ausland erworben wurden, müssen leichter anerkannt werden. Mehr ...


Pressegespräch

Welche Alternativen gibt es zur Abschiebung?

Immer öfter fordern Politiker ein "konsequenteres Durchgreifen" bei Abschiebungen. Doch Experten raten dazu, stärker die "freiwillige Rückkehr" zu fördern. Wie müssen entsprechende Programme aussehen? Was brauchen Migranten, um in ihrer Heimat wieder Fuß zu fassen? Bei einem Pressegespräch des MEDIENDIENSTES in München betonten Experten: Migranten brauchen vor allem realistische Chancen auf eine Zukunft. Mehr ...


Antisemitismus unter Geflüchteten

"Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe"

Von Dr. Sina Arnold und Jana König

Geflüchtete aus mehrheitlich muslimischen Ländern geraten in Debatten um Antisemitismus immer wieder in den Fokus. Durch sie würde der Antisemitismus in Deutschland zunehmen, heißt es oft. Die Forscherinnen Sina Arnold und Jana König haben Geflüchtete zu ihren Einstellungen über Juden befragt. In einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST erklären sie: Viele Vorstellungen von Flüchtlingen sind von Widersprüchen geprägt. Mehr ...


Medien-Tour in Berlin

Neue Wege gegen Antisemitismus

In öffentlichen Debatten um Antisemitismus ging es in den letzten Monaten besonders häufig um Flüchtlinge oder Migranten. Es gibt die Befürchtung, dass Antisemitismus durch Zuwanderung wieder erstarken könnte. Aber wie groß ist diese Gefahr? Und wie sollte darauf angemessen reagiert werden? Darüber sprachen Experten auf einer Medien-Tour des MEDIENDIENSTES in Berlin. Mehr ...


Abkommen mit afrikanischen Ländern

"Abwehr bestimmt die EU-Migrationspolitik"

Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun

In den vergangenen zwanzig Jahren haben die EU-Mitgliedstaaten zahlreiche Abkommen mit afrikanischen Ländern unterzeichnet, um die Migration nach Europa zu erschweren. Im Gastkommentar für den MEDIENDIENST kritisiert der Politikwissenschaftler Karl-Heinz Meier-Braun die Rolle Deutschlands dabei. Die Bundesregierung sei ein Antreiber der europäischen Abwehr-Politik. Mehr ...