Nach ihrem Amtsantritt stellte die Bundesregierung das Resettlement, die Bundesaufnahmeprogramme und die humanitäre Aufnahme für besonders gefährdete Personen ein.
Vor knapp zehn Jahren sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel den berühmten Satz „Wir schaffen das„ in Bezug auf die Aufnahme und Integration von Geflüchteten.
Mehr als 84.000 ausreisepflichtige Personen haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren einen Aufenthaltstitel nach dem Chancenaufenthaltsrecht bekommen.
Anders als in anderen Teilen Ostdeutschlands ist die aktive Bevölkerung in Brandenburg deutlich gewachsen – zum Teil wegen der Attraktivität des Berliner Umlands.
Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat geurteilt, dass in Syrien keine "ernsthafte, individuelle Bedrohung" mehr für Zivilisten durch den Bürgerkrieg besteht.
Wenn Einwander*innen oder Geflüchtete schwere Straftaten begehen oder extremistische Ideologien vertreten, wird oft die Forderung laut, sie auszuweisen und zügig abzuschieben.
Schon jetzt stapeln sich in den Behörden die Einbürgerungsanträge: Nach einer Befragung des MEDIENDIENSTES sind es in den größten deutschen Städten mehr als 200.000. Mit der Staatsangehörigkeitsreform könnte der Antragsberg noch größer werden.
Giorgia Melonis Regierung will irreguläre Zuwanderung stoppen – braucht allerdings mehrere hunderttausend ausländische Arbeitskräfte für die Wirtschaft.
In kaum einem anderen Bereich hat die Bundesregierung in den vergangenen Monaten so viele Gesetzesänderungen angestoßen wie bei Migration und Integration.
Der Bundestag debattiert über die fünfte Änderung des Abschieberechts seit 2015. Es geht darum, mehr ausreisepflichtigen Menschen abzuschieben – und schneller.
In den Debatten über Einschränkung der Fluchtmigration nach Europa wird immer öfter die Forderung laut, Asygesuche außerhalb der EU-Grenzen zu bearbeiten.
Vor einem halben Jahr trat das "Chancenaufenthaltsgesetz" in Kraft: Geduldete, die länger als fünf Jahre in Deutschland leben, bekommen eine Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht.
Das Europäische Parlament entscheidet über seine Position zur Reform des gemeinsamen Asylsystems, die unter anderem ein "Screening" von Geflüchteten an den Grenzen vorsieht.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und seine Partei AKP haben eine deutliche Mehrheit unter türkeistämmigen Wähler*innen in Deutschland erzielt.