Rassismus

"Erlebte Diskriminierung kann gutes Zeichen sein"

Von Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani

Im Gastkommentar für den MEDIENDIENST weist der Politikwissenschaftler Aladin El-Mafaalani auf einen paradoxen Befund hin: Wer besonders stark benachteiligt wird, fühle sich am seltensten diskriminiert. Wie lässt sich das erklären? Und welche Folgen hat das für den Umgang mit Diskriminierung? El-Mafaalani vertritt die These: Wenn Menschen häufiger über Diskriminierungserfahrungen berichten, kann das ein gutes Zeichen sein. Mehr ...


Memorandum

Organisationen kritisieren Asylverfahren

Als Reaktion auf die gestiegenen Flüchtlingszahlen hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Asylverfahren weitgehend reformiert. So hat die Behörde von Januar bis Oktober 2016 rund 70 Prozent mehr Entscheidungen getroffen als im Vorjahreszeitraum. Ein Zusammenschluss aus Anwälten, Wohlfahrtsverbänden und Menschenrechtsorganisationen kritisiert jetzt: Die hohe Entscheidungszahl gehe auf Kosten der Qualität. Mehr ...


Interview

Wie gehen Schulen mit migrantischen Eltern um?

Das vorherrschende Bild von Eltern mit Migrationshintergrund ist negativ. Politiker, Lehrer und Schulleiter sehen bei ihnen oft "Nachholbedarf”. Wie entstehen stereotype Zuschreibungen? Und wie gehen "Migranteneltern" damit um? Die Bildungswissenschaftlerin Ellen Kollender forscht zu diesen Fragen. Im MEDIENDIENST-Interview berichtet sie über die Hintergründe. Mehr ...


Untersuchungen

Wie Medien über die "Flüchtlingskrise" berichten

Von Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun

Die Rolle der Medien in der "Flüchtlingskrise" wird sehr unterschiedlich wahrgenommen. Berichten Journalisten eher positiv oder eher negativ über Flüchtlinge? Und wie positionieren sich Medien in anderen europäischen Ländern? In einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST erläutert der ehemalige Integrationsbeauftragte des SWR, Karl-Heinz Meier-Braun, welche Erkenntnisse die Wissenschaft dazu hat. Mehr ...


Mitte-Studie 2016

"Es ist ein tiefer Spalt entstanden"

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland spricht sich nach wie vor für die Aufnahme von Flüchtlingen aus. Die Stimmung gegenüber Schutzsuchenden ist damit besser als oft angenommen. Das zeigt die neue "Mitte"-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Doch die Gesellschaft ist gespalten – in eine weltoffene Mehrheit und eine kleine, aber laute Minderheit, die menschenfeindliche Einstellungen vertritt. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung im Überblick. Mehr ...