In eigener Sache 12.11.2012

Mediendienst Integration geht online!

Wie viele Kinder mit Migrationshintergrund besuchen eine Kindertagesstätte? Seit wann wandern mehr Menschen aus Deutschland in die Türkei aus, als umgekehrt? Und was wissen wir eigentlich über die deutsche Einwanderungsgesellschaft? Der Mediendienst Integration beantwortet Fragen und verschafft Überblick. Wer dahinter steckt und was wir bieten – lesen Sie dazu mehr.



Bild: Pätzold/Martini

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich willkommen beim Mediendienst Integration. Wir sind ein Serviceportal für Medienschaffende und andere Interessierte und bieten aktuelle Informationen zu Migration, Integration und Asyl in Deutschland. Dabei arbeiten wir eng mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen.

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In der linken Spalte finden Sie Schlagwörter, zu denen wir – zum Teil erst in Kürze – Grundlageninformationen wie Statistiken und Studienergebnisse bereitstellen. Die Seite befindet sich noch im Aufbau und wir freuen uns über Ihre Hinweise und Anregungen.

Auf der Startseite begleiten wir laufende Debatten mit Recherchen und wissenschaftlichen Gutachten und wollen Themen aus neuen Blickwinkeln beleuchten: Worin liegen die Potenziale von Vielfalt Welche Stadt macht eine vorbildliche Integrationspolitik? Wie steht Deutschland im internationalen Vergleich da? Zu diesen und vielen anderen Themen finden Sie bald mehr bei uns.

Warum ein Mediendienst Integration?

Zuwanderung, Islam, Flüchtlinge, Bildungssystem – öffentliche Diskurse zur Einwanderungsgesellschaft werden oft emotional und problembezogen geführt. Wir wollen zur Versachlichung der Debatte beitragen, in dem wir schnell und zuverlässig Daten, Fakten und kompetente Ansprechpartner vermitteln. Und wir wollen spannende Studien, Umfragen und Untersuchungen vorstellen, die ohne aktuellen Bezug manchmal untergehen.

Wer steckt dahinter?

Der Mediendienst Integration ist ein Projekt des "Rats für Migration", einem bundesweiten, interdisziplinären Zusammenschluss von Migrationsforscherinnen und –forschern, aus Bereichen wie Politik, Jura, Geschichte, Bildung, Ethnologie und Islamwissenschaft. Ziel des Mediendienstes ist es, einen Paradigmenwechsel zu fördern und deutlich zu machen, dass Einwanderung und Vielfalt als gesellschaftliche Normalität zu sehen sind. Probleme und Kontroversen werden dabei nicht verschwiegen, sondern dienen als Anlass für die Suche nach adäquaten Lösungen.

Ferda Ataman und Rana Göroglu, 13.11.2012

Das Projekt wird gefördert von Kooperationspartnern, die Sie unter Förderung finden.