Fabio Ghelli

Leitung Pressegespräche, Redakteur

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Fabio Ghelli hat Griechische Philologie und Anthropologie in Pisa (Italien) und Theaterwissenschaften an der Universität Osaka (Japan) studiert. Als freier Autor hat er für italienische und deutsche Medien gearbeitet, darunter Zeit und Spiegel Online, Spiegel, Tagesspiegel, Il Manifesto und Radio Popolare. Seit 2015 ist er Redakteur beim Mediendienst Integration, seit 2023 Projektleitung für Pressegespräche.

Artikel von Fabio Ghelli

Flüchtlingsaufnahme

Eine Befragung unter knapp 900 Kommunen zeigt: Der "Notfallmodus" bei der Flüchtlingsunterbringung ist 2025 seltener geworden. Für die überwiegende Mehrheit bleibt die Situation dennoch herausfordernd.

BILANZ

Vor knapp zehn Jahren sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel den berühmten Satz „Wir schaffen das“ in Bezug auf die Aufnahme und Integration von Geflüchteten. Was wurde in den vergangenen zehn Jahren geschafft? Und was nicht? Eine Übersicht.

Grenzkontrollen

Aktuell sinkt die Zahl der irregulären Einreisen nach Deutschland. Die deutschen Grenzkontrollen sind dafür allerdings offenbar nicht der Hauptfaktor.

Subsidiär Schutzberechtigte

Die Bundesregierung plant einen Stopp des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten für zwei Jahre. Der Mediendienst hat aktuelle Zahlen und Studien zum Thema zusammengestellt.

Staatsbürgerschaft

Knapp 292.000 Personen haben 2024 die deutsche Staatsangehörigkeit erworben. In den kommenden Jahren werden es noch mehr – wie eine Befragung des Mediendienstes unter den 50 bevölkerungsreichsten Städten zeigt. Viele Menschen werden aber länger auf eine Entscheidung warten müssen.

Chancenaufenthaltsrecht

Mehr als 84.000 ausreisepflichtige Personen haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren einen Aufenthaltstitel nach dem Chancenaufenthaltsrecht bekommen. Wie viele von ihnen haben einen längerfristigen Aufenthaltstitel bekommen? Wie viele (noch) nicht?

Neue Bundesbank-Zahlen

Es gehen wieder mehr Rücküberweisungen von Migranten ins Ausland. Das zeigen neue Zahlen der Bundesbank. Die Rücküberweisungen zu begrenzen, war ein Argument für die Bezahlkarte für Asylsuchende.

Podcast / Bundestag 2025

Im neuen Bundestag sitzen immer noch vergleichsweise wenige Abgeordnete aus Einwandererfamilien. Je nach Partei gibt es große Unterschiede. Warum das so ist, erklärt der Politikwissenschaftler Andreas Wüst im Podcast.

German Parliament

Around 11.6 per cent of MPs in the new Bundestag have a migration background, according to research by MEDIENDIENST. That is roughly the same number as in 2021, although there are significant differences depending on the party.

Bundestag 2025

Rund 11,6 Prozent der Abgeordneten im neuen Bundestag haben einen Migrationshintergrund, wie eine Recherche des Mediendienstes zeigt. Das sind etwa so viele wie 2021. Je nach Partei gibt es deutliche Unterschiede.

Bundestagswahl 2025

Mehr als eine halbe Million Neu-Eingebürgerte werden in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit haben, an einer Bundestagswahl teilzunehmen. Viele von ihnen kommen aus Syrien. Wie viele Neu-Bürger*innen werden wählen? Und welche Parteien sprechen sie an?

Bezahlkarte für Geflüchtete

Die Bezahlkarte für Asylbewerber und Geduldete wird nach und nach in den Bundesländern eingeführt. Eine Mediendienst-Recherche zeigt: Je nach Bundesland gelten unterschiedliche Regeln – etwa beim Bargeld-Limit für Abhebungen.

Asylpolitik

Nach dem tödlichen Messerangriff in Aschaffenburg wird über Grenzkontrollen, Zurückweisungen an den deutschen Grenzen und Abschiebehaft debattiert. Ein Überblick über Zahlen und rechtliche Grundlagen.

Statistiken und Forschung

2023 gab es eine Zunahme von Messerangriffen in Deutschland. Was besagen die Statistiken des Bundes und der Bundesländer zu "Messerkriminalität" und welche Rolle spielt die Nationalität? Der Mediendienst hat Zahlen und Forschung zum Thema zusammengetragen.

Asylanträge 2024

Die Zahl der Asylanträge ging 2024 zurück – wie auch die Zahl der unerlaubten Einreisen. Woran liegt das? Der Mediendienst hat mithilfe von Statistiken und Expert*innen die Entwicklung der Fluchtmigration in Deutschland und Europa analysiert.

Migration

Mit dem deutsch-indischen Migrationsabkommen von Dezember 2022 sollten Arbeits- und Bildungsmigration gefördert und Fluchtmigration reduziert werden. Hat das funktioniert? Der Mediendienst zieht Bilanz.

EU-ASYLPOLITIK

In mehreren EU-Ländern plädieren politische Kräfte für Sonderregeln in der Asylpolitik. Der Grund: Ihr Land befinde sich wegen der hohen Flüchtlingszahlen im Notstand. Wie sieht die Lage vor Ort aus? Wie haben sich die Zahlen entwickelt? Eine Daten-Recherche.

Sudan

Im Sudan ereignet sich derzeit die größte Flüchtlingskrise der Welt. 11 Millionen Menschen sind auf der Flucht, die Gesundheitsversorgung ist im Zusammenbruch begriffen. Zahlen und Einordnungen zu sudanesischen Geflüchteten auf dem Kontinent, in der EU und in Deutschland.

Abschiebungen nach Afghanistan

Zum ersten Mal nach der Machtübernahme durch die Taliban 2021 hat Deutschland 28 straffällige Personen nach Afghanistan abgeschoben. Ist das im Einklang mit dem internationalen Asylrecht? Im Interview mit dem Mediendienst erläutert Rechtswissenschaftler Winfried Kluth den rechtlichen Rahmen.

Urteil des OVG Münster

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat geurteilt, dass in Syrien keine "ernsthafte, individuelle Bedrohung" mehr für Zivilisten durch den Bürgerkrieg besteht. Der Bürgerkrieg ist allerdings schon seit mehreren Jahren nicht mehr der Hauptgrund, warum Syrer in Deutschland Schutz bekommen.

Factsheet

Die Wege, über die Migrant*innen und Asylsuchende nach Europa gelangen, ändern sich ständig. Wie sehen Migrationsbewegungen aktuell aus? Welche Daten liegen uns vor? Ein Überblick.

Straffällige Ausländer*innen

Wenn Einwander*innen oder Geflüchtete schwere Straftaten begehen oder extremistische Ideologien vertreten, wird oft die Forderung laut, sie auszuweisen und zügig abzuschieben. Das ist rechtlich aber nicht immer möglich. Was sind die Gründe dafür?

Flüchtlinge in den Kommunen

Forscher der Universität Hildesheim und der Mediendienst haben zum zweiten Mal die Kommunen befragt, wie es um die Aufnahme von Geflüchteten steht. Das Ergebnis: Vielerorts ist die Situation noch angespannt, es befinden sich aber deutlich weniger Kommunen im Notfallmodus.

FLUCHTROUTEN

Nach Abkommen mit der Türkei, Tunesien und Ägypten strebt die Europäische Union eine Vereinbarung mit dem Libanon an, um Fluchtmigration zu verhindern. Vermittler ist diesmal Zypern. Im Interview mit dem MEDIENDIENST erklärt der Soziologe Nicos Trimikliniotis von der Universität Nikosia die Hintergründe.

Vor der Europawahl

Giorgia Melonis Regierung will irreguläre Zuwanderung stoppen – braucht allerdings mehrere hunderttausend ausländische Arbeitskräfte für die Wirtschaft. So spaltet Migrationspolitik die rechte Koalition.

Episode 4: Hein de Haas

There are assumptions about immigrants that we hear over and over again. Which ones are true? And which not? In this Episode of our Podcast "Einwanderungsland" we talk about this "Top 10 of Migration Myths" and his new book "How Migration really works" with Professor Hein de Haas, sociologist and renowned migration researcher. With some surprising answers.

Geflüchtete in Arbeit

Sollten Asylsuchende zu gemeinnütziger Arbeit verpflichtet werden? Seit ein Landrat in Thüringen eine "Arbeitspflicht" für Asylbewerber*innen angekündigt hat, wird darüber debattiert – und die Meinungen gehen auseinander. Kann man Geflüchtete zur Arbeit verpflichten? Und was bringt das?

Factsheet

Geflüchtete sollen kein Geld ins Ausland überweisen – das ist eines der Hauptargumente für die neue Bezahlkarte. In welchem Umfang sie das überhaupt machen, ist unklar. Experten sagen, es sei eher eine andere Gruppe, die viel Geld ins Ausland überweist. Unser neues Factsheet.

EU-Ägypten-Deal

Die ägyptische Regierung hat jüngst ein Abkommen zur Migrationskontrolle mit der Europäischen Union unterzeichnet. Die Forscherin Parastou Hassouri lebt in Kairo und erklärt im Interview, warum Ägypten zu einem wichtigen Partner für die EU wird – und wie sich das auf das Leben von Flüchtlingen und Migranten in der Region auswirken wird.

EU-Egypt-Deal

The Egyptian government has recently signed a migration-control deal with the European Union. The Cairo-based researcher Parastou Hassouri explains in an interview why Egypt is becoming a key-partner for the EU – and how this will affect the lives of refugees and migrants in the region.

Migrationspolitik der Ampel

In kaum einem anderen Bereich hat die Bundesregierung in den vergangenen Monaten so viele Gesetzesänderungen angestoßen wie bei Migration und Integration. Hat sie sich dabei an die Vorhaben des Koalitionsvertrags gehalten? Wie sieht die Halbzeitbilanz aus?

Abschiebungen

Der Bundestag debattiert über die fünfte Änderung des Abschieberechts seit 2015. Es geht darum, mehr ausreisepflichtigen Menschen abzuschieben – und schneller. Was haben vorherige Reformen gebracht?

Einbürgerung

Das neue Gesetz zur Staatsangehörigkeit sieht schnellere Einbürgerungen und Mehrstaatigkeit vor. Die Verdienste der ehemaligen "Gastarbeiter" werden honoriert. Sozialhilfeempfänger*innen hingegen sollen auch dann nicht eingebürgert werden, wenn sie ihre Bedürftigkeit nicht zu vertreten haben.

Zahlen zu Asyl

Seit Monaten wird über steigende Flüchtlingszahlen debattiert – und darüber, wie man diese reduzieren kann. Warum haben 2023 mehr Menschen in Deutschland und Europa Schutz gesucht? Und führen restriktive Maßnahmen tatsächlich zu geringeren Flüchtlingszahlen?

Themen und Ereignisse

Das Jahr geht unter dem Eindruck des Angriffs der Hamas auf Israel zu Ende. In Deutschland steigt die Zahl der antisemitischen Vorfälle, der Krieg in Nahost wird auch hier zum Konfliktthema. Auch andere Themen prägten die Debatten – ob Grenzkontrollen oder die EU-Asylreform.

Pisa-Studie 2022

Dem deutschen Schulsystem gibt die "PISA-Studie" der OECD abermals eine schlechte Note. Für die Ergebnisse machen einige nun Schüler*innen mit "Zuwanderungshintergrund" verantwortlich. Ein fataler Fehler, sagt Bildungswissenschaftlerin Mona Massumi.

EU-Asylpolitik

In den Debatten über Einschränkung der Fluchtmigration nach Europa wird immer öfter die Forderung laut, Asygesuche außerhalb der EU-Grenzen zu bearbeiten. Welche Modelle stehen zur Debatte – und ist das mit EU-Recht kompatibel?

Jordanien

Jordanien gehört weltweit zu den Ländern, die am meisten Geflüchtete im Verhältnis zur Bevölkerung aufnehmen. Wegen des Nahost-Kriegs könnten noch mehr Kriegsflüchtlinge ins Land kommen. Der Soziologe Albert Scherr untersucht in der Hauptstadt Amman die Lebensbedingungen von Geflüchteten.

50 Jahre Anwerbestopp

Die zugewanderten Arbeitskräfte der "Generation Gastarbeiter" leben heute deutlich häufiger in Altersarmut und beziehen niedrigere Renten. Das zeigt eine MEDIENDIENST-Recherche zum 50. Jahrestag des "Anwerbestopps" von 1973.

Aufnahme von Geflüchteten

Wie viele Kommunen sind mit der Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten überfordert? Bislang gab es zum Thema nur vereinzelte Berichte. Die Universität Hildesheim und der Mediendienst Integration haben bei Kommunen nachgefragt und mehr als 600 Antworten erhalten.

Survey on refugees-accomodation

How many municipalities are overburdened with the reception and accommodation of refugees? So far, there have only been isolated reports on this topic. The University of Hildesheim and Mediendienst Integration asked local authorities and received more than 600 responses.

Zentrales Mittelmeer

Innerhalb weniger Tage haben mehrere Tausend Geflüchtete die Insel Lampedusa erreicht. Die italienische Regierung und die EU wollen die Kontrollen weiter verschärfen. Warum kommen so viele Menschen über das zentrale Mittelmeer nach Italien? Und wo gehen sie hin?

Geflüchtete Schüler*innen

In einigen Bundesländern hat das Schuljahr schon angefangen – auch für viele geflüchtete Kinder und Jugendliche. Gibt es genug Schulplätze? Und wie können Schulen geflüchtete Schulkinder am besten aufnehmen? Der Mediendienst hat bei den Kultusministerien nachgefragt.

2 Jahre Machtübernahme der Taliban

Am 15. August 2021 übernahmen die Taliban die Macht in Afghanistan. Seitdem ist die Zahl afghanischer Geflüchteter weltweit gestiegen. Wie viele Personen auf der Flucht sind, wie ihre Situation in Deutschland ist und wie es um die Aufnahme afghanischer Ortskräfte steht, haben wir in einem Factsheet zusammengestellt.

Fluchtrouten

Tunesien ist seit Ende 2022 das nordafrikanische Land, aus dem die meisten Geflüchteten in Richtung Europa in See stechen. Gründe dafür sind die Wirtschaftskrise und rassistische Übergriffe gegen Einwanderer*innen. Die Situation könnte weiter eskalieren, sagen Expert*innen vor Ort.

Unterbringung von Geflüchteten

Zahlreiche deutsche Kommunen haben in den vergangenen Monaten gemeldet, dass sie nicht mehr in der Lage seien, Geflüchtete aufzunehmen. Wie funktioniert die Aufnahme und was lässt sich verbessern? Mitarbeitende von zwei Kommunen geben in einer Expertise für den MEDIENDIENST exklusive Einblicke.

Kriminalität

Hat die Zahl der "Messerangriffe" in Deutschland zugenommen? Sind Tatverdächtige bei "Messerangriffen" fast ausschließlich Ausländer? Eine Übersicht über die Zahlen und eine Analyse der Medienberichte zum Thema.

EU-Asylpolitik

Der EU-Ministerrat hat sich auf eine umfassende Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems geeinigt. Die geplanten Gesetzesänderungen lassen allerdings viele Fragen offen.

EU-Asylpolitik

Der Rat der EU debattiert über strengere Kontrollen und beschleunigte Asylverfahren an den Außengrenzen. Dabei wurde aber nicht die Entwicklung von Fluchtrouten berücksichtigt, sagen Expert*innen. Eine Übersicht über aktuelle Fluchtrouten und Grenzkontrollen.

EU-Asylsystem

Das Europäische Parlament entscheidet über seine Position zur Reform des gemeinsamen Asylsystems, die unter anderem ein "Screening" von Geflüchteten an den Grenzen vorsieht. Welche Maßnahmen sind geplant – und warum sind sie umstritten?

Wahlen in der Türkei

Der regierende Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Wahlen in der Türkei gewonnen. Welche Rolle deutsch-türkische Wähler*innen dabei gespielt haben und was das Wahlergebnis für die Communitys bedeutet, erklärt die Soziologin Sinem Adar im Interview.

Aufnahme von Geflüchteten

Etliche Länder und Kommunen schlagen zum "Flüchtlingsgipfel" Alarm: Sie fordern mehr Geld, mehr Grenzschutz und mehr Abschiebungen. Es gibt aber Kommunen, in denen die Aufnahme von Geflüchteten funktioniert. Wie das geht, erklärt Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration in Düsseldorf.

Staatsangehörigkeit

Nach fast 20 Jahren steigt die Zahl der Einbürgerungsanträge. Viele Ausländerbehörden kommen kaum hinterher. Der MEDIENDIENST INTEGRATION hat in 23 Städten nachgefragt, wie sie mit dem Bearbeitungsstau umgehen.

Mittelmeer

Das zentrale Mittelmeer zwischen Nordafrika und Italien ist eine der tödlichsten Grenzen der Welt. Warum versuchen derzeit mehr Menschen, über diesen Weg nach Europa zu gelangen?

Debatte über die Silvesternacht

Nach der Debatte über die Ausschreitungen in der Silvesternacht wird erneut über die Forderung diskutiert, die Vornamen von Straftäter*innen abzufragen. Rassismusforscher Cihan Sinanoğlu sieht darin ein Versuch, das Thema zu "ethnisieren".

Aufnahme von Flüchtlingen

Länder und Kommunen klagen über Engpässe bei der Aufnahme von Geflüchteten. Eine Recherche des MEDIENDIENSTES zeigt: Für fehlende Kapazitäten ist weitestgehend das Aufnahmesystem verantwortlich – und nicht die Zahl der Geflüchteten per se.

Ein Jahr Angriffskrieg

Über eine Million Geflüchtete aus der Ukraine wurden im letzten Jahr in Deutschland registriert. Wie sind sie auf die Bundesländer verteilt? Wie ist ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt und an Schulen? Und wie steht es um die Aufnahmekapazitäten der Bundesländer? Die Übersicht im Factsheet.

Flüchtlinge in Deutschland

2022 hat Deutschland rund 1,2 Millionen Schutzsuchende aufgenommen – die meisten von ihnen aus der Ukraine. Wer sind sie? Und wie leben sie in Deutschland? Der MEDIENDIENST hat die wichtigsten Zahlen zusammengestellt.

Seenotrettung im Mittelmeer

24 Seenotretter*innen stehen in Griechenland vor Gericht – darunter die syrische Schwimmerin Sarah Mardini. Durch den Prozess wollte die Regierung Flüchtlingshelfer*innen einschüchtern, sagt Iliana Papangeli von der griechischen Organisation "Solomon" im Interview. Doch es kam anders.

Gewalt in der Silvesternacht

In Berlin und anderen deutschen Städten gab es in der Silversternacht gewaltsame Ausschreitungen: Vor allem junge Männer griffen Polizist*innen und Rettungskräfte an. Dass sie mit Gewaltdelikten auffielen, habe auch mit ihrer sozialen Lage zu tun, sagen Expert*innen.

Fluchtmigration

Seit dem Sommer steigt die Zahl der Geflüchteten, die über die sogenannte "Balkanroute" in die Europäische Union einreisen. Die Routen sind komplexer geworden als früher – und die Reisen länger und gefährlicher.

Flüchtlinge in den Bundesländern

Mehr als eine Millionen Menschen aus der Ukraine haben seit Kriegsbeginn in Deutschland Schutz gesucht. Wie sind sie in den Bundesländern untergebracht?

Streit um Seenotrettung

Die neue italienische Regierung wollte drei Seenotrettungs-Schiffe daran hindern, gerettete Geflüchtete nach Italien zu bringen. Das Land, in dem die Schiffe registriert wurden, sei für die Aufnahme zuständig. Was ist dran am Argument?

Asylzahlen

Kommen wieder deutlich mehr Flüchtlinge nach Deutschland? Woher kommen sie und welche Fluchtwege nutzen sie nach Europa? Ist die sogenannte "Balkanroute" wieder offen? Der MEDIENDIENST hat die wichtigsten Zahlen und Fakten gesammelt.

Streit über den Pull-Faktor

Für viele Geflüchtete sei der Sozialstaat ein Grund, nach Deutschland zu kommen, argumentieren manche Politiker*innen. Fachleute aus der Wissenschaft widersprechen: Migration sei "viel komplizierter" und der Pull-Faktor ein "politischer Kampfbegriff".

Zur Landtagswahl

Am 9. Oktober wird in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt. Wie viele Menschen mit Migrationshintergrund leben dort? Wie viele von ihnen können nicht wählen? Und wie viele Geflüchtete aus der Ukraine hat Niedersachsen aufgenommen? Die wichtigsten Zahlen und Fakten.

Kriegsdienstverweigerer

Die russische Regierung hat Reservisten für den Angriffskrieg in der Ukraine einberufen. Tausende wehrdienstpflichtige Russen versuchen derzeit, das Land zu verlassen. Wie und wo können sie Schutz finden?

Unterbringung von Geflüchteten

In den meisten Bundesländern werden die Plätze für die Unterbringung von Geflüchteten knapp. Einige Länder haben mehr Menschen aufgenommen als per Gesetz vorgesehen – und können vorübergehend keine mehr nehmen. Wie kam es dazu? Und wie sollen die Aufnahmekapazitäten aufgestockt werden?

Resettlement

Bei der Neugestaltung ihrer Flüchtlingspolitik setzen Deutschland und die Europäische Union viel auf humanitäre Aufnahmeprogramme für Geflüchtete. Diese würden aber sehr wenigen Schutzsuchenden zugutekommen, sagen Expert*innen.

Putin-Kritiker*innen

Verfolgte russische Regimegegner*innen sollen leichter nach Deutschland einreisen können. Das kündigte die Bundesregierung an. Doch es gibt Kritik an den Plänen.

FACTSHEET

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine erfassten die Behörden rund 1.700 Straftaten im Zusammenhang mit dem Krieg. Das zeigt eine neue Recherche des MEDIENDIENSTES. Gerade auf den Sozialen Medien gab es einige Falschinformationen zu Übergriffen und Anfeindungen.

German parliament

11.3 per cent of MPs in the newly elected German Parliament have migration history, as research of MEDIENDIENST INTEGRATION shows. This number has gone up by three percentage points since the last national elections in 2017.

Geflüchtete

Viele Geflüchtete stecken sich in Gemeinschaftsunterkünften mit Corona an. Das zeigt eine Umfrage des MEDIENDIENSTES. Einige Bundesländer versuchen nun, stärker auf eine dezentrale Unterbringung zu setzen.

Fünf Jahre Einbürgerungtest

Vor fünf Jahren wurde in Deutschland ein einheitlicher Einbürgerungstest eingeführt. Wer Inländer werden will, muss seither Grundkenntnisse über die deutsche Gesellschaft und Politik nachweisen. Die anfängliche Debatte um die Wissensabfrage ist zwar abgeklungen. Doch für einige Experten bleibt das Verfahren weiterhin fragwürdig.