Cordula Eubel

Redaktionsleiterin

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Cordula Eubel hat Volkswirtschaftslehre und Journalistik in Hamburg und Paris studiert. Zur Journalistin ausgebildet wurde sie an der Kölner Journalistenschule und bei den Gruner+Jahr-Wirtschaftsmedien. Nach dem Volontariat arbeitete sie als Korrespondentin bei der Financial Times Deutschland in Düsseldorf, bevor sie nach Berlin umzog. Nach 20 Jahren im Hauptstadtbüro des Tagesspiegel arbeitet sie seit 2022 als stellv. Redaktionsleiterin, seit 2023 als Redaktionsleiterin beim Mediendienst.

Artikel von Cordula Eubel

German Parliament

Around 11.6 per cent of MPs in the new Bundestag have a migration background, according to research by MEDIENDIENST. That is roughly the same number as in 2021, although there are significant differences depending on the party.

Bundestag 2025

Rund 11,6 Prozent der Abgeordneten im neuen Bundestag haben einen Migrationshintergrund, wie eine Recherche des Mediendienstes zeigt. Das sind etwa so viele wie 2021. Je nach Partei gibt es deutliche Unterschiede.

Themen und Ereignisse

Das Jahr geht zu Ende unter dem Eindruck des Regime-Sturzes in Syrien. Schnell ging es um die Frage, was das für die eine Million Syrer in Deutschland bedeutet. Zudem immer wieder in der Diskussion: Abschiebungen und Fachkräftemangel.

Geflüchtete in Arbeit

Sollten Asylsuchende zu gemeinnütziger Arbeit verpflichtet werden? Seit ein Landrat in Thüringen eine "Arbeitspflicht" für Asylbewerber*innen angekündigt hat, wird darüber debattiert – und die Meinungen gehen auseinander. Kann man Geflüchtete zur Arbeit verpflichten? Und was bringt das?

Arbeitskräfteeinwanderung

Am 1. März tritt die nächste Stufe des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes in Kraft. Bestandteile sind ein Kontingent für Hilfskräfte aus dem Ausland, sowie eine neue „Erfahrungssäule“. Im Interview erklärt der Arbeitsmarktforscher Holger Kolb, wie sich die Regelungen auswirken werden.

Migrationspolitik der Ampel

In kaum einem anderen Bereich hat die Bundesregierung in den vergangenen Monaten so viele Gesetzesänderungen angestoßen wie bei Migration und Integration. Hat sie sich dabei an die Vorhaben des Koalitionsvertrags gehalten? Wie sieht die Halbzeitbilanz aus?

Einbürgerung

Das neue Gesetz zur Staatsangehörigkeit sieht schnellere Einbürgerungen und Mehrstaatigkeit vor. Die Verdienste der ehemaligen "Gastarbeiter" werden honoriert. Sozialhilfeempfänger*innen hingegen sollen auch dann nicht eingebürgert werden, wenn sie ihre Bedürftigkeit nicht zu vertreten haben.

Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Ab dem 1. Januar 2024 darf eine begrenzte Gruppe von Asylbewerber*innen in Deutschland bleiben, wenn sie Arbeit haben. Was der "Spurwechsel" bedeutet und wie viele Arbeitskräfte generell durch das neue Gesetz kommen werden, erklärt der Migrationsforscher Herbert Brücker im Interview.

Jahresausblick

Im Juni 2024 wird in Europa gewählt, vorher soll die umstrittene EU-Asylreform beschlossen werden. Außerdem ist es 20 Jahre her, dass die EU sich Richtung Osten erweitert hat. Der Anschlag von Halle jährt sich zum fünften Mal. Ein Überblick über Jahrestage und Termine.

Themen und Ereignisse

Das Jahr geht unter dem Eindruck des Angriffs der Hamas auf Israel zu Ende. In Deutschland steigt die Zahl der antisemitischen Vorfälle, der Krieg in Nahost wird auch hier zum Konfliktthema. Auch andere Themen prägten die Debatten – ob Grenzkontrollen oder die EU-Asylreform.

Bericht zur Muslimfeindlichkeit

Bei der Wohnungssuche, im Job oder in der Bildung: Muslim*innen erfahren in Deutschland in vielen Lebensbereichen Diskriminierung. Wie sich antimuslimischer Rassismus äußert, erklärt der Islamwissenschaftler Mathias Rohe im Interview.

Fachkräfteeinwanderung

Im Metallbau, im Handwerk oder in der Pflege – überall fehlen in Deutschland Fachkräfte. Über eine Chancenkarte will die Bundesregierung mehr Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern ermöglichen. Doch welchen Effekt wird das haben?

EU-Asylpolitik

Der EU-Ministerrat hat sich auf eine umfassende Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems geeinigt. Die geplanten Gesetzesänderungen lassen allerdings viele Fragen offen.

Ein Jahr Angriffskrieg

Über eine Million Geflüchtete aus der Ukraine wurden im letzten Jahr in Deutschland registriert. Wie sind sie auf die Bundesländer verteilt? Wie ist ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt und an Schulen? Und wie steht es um die Aufnahmekapazitäten der Bundesländer? Die Übersicht im Factsheet.

Migration nach Deutschland

Einwanderer hätten in den letzten Jahren erheblich zum Sozialstaat beigetragen, sagen die Arbeitsmarktforscher*innen Yuliya Kosyakova und Herbert Brücker. Ein Interview zur Integration von Migrant*innen in den Arbeitsmarkt und zum Fachkräftemangel.

Jahresausblick

2023 ist es zehn Jahre her, dass in München der NSU-Prozess begann und sich die AfD gründete. Der Anwerbestopp für Gastarbeiter*innen jährt sich zum 50. Mal. Der MEDIENDIENST hat Jahrestage und Termine zusammengestellt.

Schulen

Wie läuft es mit der Aufnahme ukrainischer Schüler*innen? Eine Recherche des MEDIENDIENSTES zeigt: Vielerorts fehlen Lehrkräfte und Räume, viele Kinder besuchen deutschen und ukrainischen Unterricht und sind dadurch doppelt belastet.

Mediendienst-Recherche

Seit Februar wurden in Deutschland mehrere tausend Straftaten im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg verübt. Zuletzt gingen die Zahlen zurück. Demonstrationen verliefen weitgehend "störungsfrei", wie eine Umfrage des Mediendienstes bei den Landeskriminalämtern zeigt.

Frühe Sprachförderung

Mit Bundesprogrammen wurden in den letzten elf Jahren Kitas bei der sprachlichen Bildung unterstützt. Die pädagogische Qualität habe das verbessert, sagen Bildungsforscher*innen. Der Bund stellt für weitere sechs Monate Geld zur Verfügung - und sieht dann die Länder in der Pflicht.

Streit über den Pull-Faktor

Für viele Geflüchtete sei der Sozialstaat ein Grund, nach Deutschland zu kommen, argumentieren manche Politiker*innen. Fachleute aus der Wissenschaft widersprechen: Migration sei "viel komplizierter" und der Pull-Faktor ein "politischer Kampfbegriff".

Zur Landtagswahl

Am 9. Oktober wird in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt. Wie viele Menschen mit Migrationshintergrund leben dort? Wie viele von ihnen können nicht wählen? Und wie viele Geflüchtete aus der Ukraine hat Niedersachsen aufgenommen? Die wichtigsten Zahlen und Fakten.

Türkische Arbeitskräfte

Am 6. November ist Schluss: Die erleichterte Einreise für Flughafen-Personal aus der Türkei soll nur für einen Sommer gelten.