Eine Hochrechnung für 2025 des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zeigt, dass die muslimische Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Deutschland vielfältiger geworden ist:
- Demnach haben 39,4 Prozent der Muslim*innen einen Migrationshintergrund aus der Türkei. Türkeistämmige Menschen sind weiterhin die mit Abstand größte Herkunftsgruppe. Ihr Anteil an allen Muslim*innen ist dennoch deutlich gesunken (2008: 64,4 Prozent).
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Muslim*innen aus dem Nahen Osten sind mit 21,7 Prozent die zweitgrößte Herkunftsgruppe. Ihr Anteil ist besonders zwischen den vorherigen Erfassungen 2008 und 2015 deutlich gestiegen.
- Muslim*innen aus Südosteuropa (Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien) sind mit 19,8 Prozent die drittgrößte Herkunftsgruppe.
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Aus dem Mittleren Osten kommen 11,5 Prozent der Muslim*innen, aus Nordafrika
7,6 Prozent.
Muslim*innen aus anderen Herkunftsländern und Gläubige ohne Migrationshintergrund sind in der Hochrechnung nicht erfasst. Hintergründe zur Methode finden Sie hier .